Hallo Martin
überleg doch mal einen CEV Hahn ob das geht der Anschluss hat eine Überwurfmutter mit M16x1 die Hähne kosten fast nix und funktionieren eigentlich immer
Es gibt sie mit senkrechtem Abgang und so wie auf dem Bild und in rechts und links Ausführung.
Gruß Eric
Benzinhahn sabbert
- Twinfreak
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RE: Benzinhahn sabbert
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- ausreiter
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RE: Benzinhahn sabbert
Hallo zusammen,
hab den Benzinhahn von Harley montiert. Günstig, passt und bleibt dicht.
http://www.american-used-parts.de/?Spor ... B-Zubehoer
Versuch macht kluch, bis dann, Peter
hab den Benzinhahn von Harley montiert. Günstig, passt und bleibt dicht.
http://www.american-used-parts.de/?Spor ... B-Zubehoer
Versuch macht kluch, bis dann, Peter
Grüsse aus Nordhessen,
Peter
Twiner bleiben
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- martin s aus b
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RE: Benzinhahn sabbert
Hallo Peter,ausreiter hat geschrieben:
... Benzinhahn von Harley ...
wenn der Hahn passt, die Preise sind ja für mein Verständnis auch normal.
Der Pingel-Benzinhahn um 130 Euro - ich glaub mich zu erinnern daß das mal so ungefähr 260 Deutschmark waren - da schüttelst michs schon ein wenig. Aber ich bin halt ein kleinkarierter Schwabe, liegt vielleicht an den Genen.
Na, offensichtlich sind mir die Chinesen näher: Jetzt wo ich die Tücken des Chinahahns kenne
16.99$ wiederum warn mal ca. 30 Deutschmark, also ca. 230 Deutschmark weniger als bei Pingel - welch kleiner Geist
Und noch einen Gruß an Heri!
Die gebrauchten & für immer undichten Originalhahnen sind aus der möglicherweise sonnigen Eifel wieder ins verregnete Besigheim gekommen. Danke Dir für Deine Tips, auch wenn der Chinahahn sie jetzt praktisch obsoletiert hat.
Martin
Zuletzt geändert von martin s aus b am Sa 12. Aug 2017, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
Lieber Fahren als Putzen!
- onkelheri
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RE: Benzinhahn sabbert
Tja, dann hätte ich die ja doch nachsetzen können.... Immer diese Ungeduld...
Erst wenn der letzte Slick verrottet und die Nordschleife unter Moos verschwunden ist, werdet ihr einsehen, dass man mit Hotelbetten keine Rennen fahren kann!"
"mens sana in carburetor sano"
©by onkelheri
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- martin s aus b
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RE: Benzinhahn sabbert
Na, ich möcht jetzt nicht den Eindruck erwecken als müsst ich unbedingt das letzte Wort haben aber dazu gibts doch noch was zu sagen:
Gestern Abend hab ich mit Hilfe von zwei Achtel äußerst leckerem 'EDLINGER, Gelber Muskateller, 2015 Göttweigerer Berg' ein wenig pingelig über die Kostenrelationen verschiedener Benzinhahnoptionen philosophiert.
Wie ich jetzt heut stocknüchtern meinen Sonntagsspaziergang mit dem Schnuffi absolviert hab ist mir eingefallen daß ich für meine Z 750 B3 im Jahr 1980 als, positiv formuliert, NOS - new old stock, realistisch als Ladenhüter, nigelnagelneu und inclusive einer zweiten Scheibenbremse vorn sowie eines kostenlosen ersten Kundendienstes beim Kawahändler, also nix grau, 5.800 (fünftausendachthundert) Deutschmark bezahlt hab. Was umgerechnet ungefähr den Kosten von 23 Pingel-Benzinhähnen entspricht.
Da scheints mir, auch wenn ich die Teuerung und die Tatsache berücksichtige daß der Pingel sich, was der Twin im Übrigen ja auch macht, 'geschmeidig' bedient, ein kleines monetäres Mißverhältnis zu geben.
Zumindest für einen kleinkarierte Schwaben wie mich.
Und jetzt dazu noch, ganz im Ernst ...
Weil der Hahn nur dicht ist wenn an der rot eingekreisten Kontaktfläche zwischen dem Gehäuse 2, body, und dem in der Schnittzeichnung namenlosen gelb markierten Kunststoffkegel keine irgendwie gearteten Spalte auftreten es aber in der Serienproduktion immer Toleranzen, hier Winkeltoleranzen, gibt muß sich dazu unter der Kraft der kleinen Axialfeder 9, spring, eines der beiden Teile an die Ist-Geometrie des zweiten anpassen.
Das Alugehäuse passt sich sicher nicht an, Kunststoff allerdings, ideale Voraussetzung für eine solche Geometrieanpassung, kriecht unter Dauerlast. Dh. wenn das Teil neu montiert wird und ein Weilchen liegt ist es trotz der Toleranzen dicht. Eine andere Erklärung fällt mir dazu nicht ein.
Wenn sich jetzt im Lauf von knapp 40 Jahren Betrieb die Weichmacher aus dem Kunststoff verabschieden, der dabei aushärtet und auch noch ein bißchen schrumpft und sich verformt passt auf einmal die Geometrie nicht mehr => Hahn sabbert. Nachsetzen kann jetzt, wie beim Ventileinschleifen, nur heißen die Istgeometrien beider Teile neu aufeinander anzupassen, also nicht, wie ichs zunächst auch versucht hab, die Geometrie einzeln im Gehäuse zB. hinzudremeln. Blöderweis ist das aber ein Vorgang der Reibung, Schleifpaste, zwischengestecktes Schmirgelleinen, ..., zwischen den beiden Teilen erfordert. Und dabei sitzt der Kunststoffkegel im Gehäuse des Hahns anstatt sich zu drehen und dabei Material rauszunehmen aufgrund des erhöhten Reibwerts und damit Überschreitung der Selbsthemmungsgrenze blitzschnell fest .
Aus meiner Sicht wär die einzige Reparaturlösung einen neuen Kunststoffkegel mit den ursprünglichen 'weichen' Eigenschaften anzufertigen. Veilleicht aus PA6, das wär zu prüfen.
Ich schmeiß, was meine Frau nicht amüsiert, selten was weg und bin grundsätzlich immer erst für eine Reparatur. Aber da scheint mir die Option Chinahahn mit zusätzlich '.. weiche Fedel ..' zwischenzeitlich doch günstiger und einfacher. Den zweiten Anschluß hinten hab ich rausgezogen, die Bohrung verschlossen, das Gehäuse seitlich aufgebohrt und den zweiten Anschluss in die neue Bohrung reingedrückt. Jetzt sieht er aus wie das Original.
Der flexible Chinamann hat die Z 750 schon mit in die Verwendung aufgenommen, denselben Hahn hab ich zuletzt vor einer Woche nur für die Verwendungen 'KZ900 KZ1000 A1SS A7SS' gekauft.
Martin
Gestern Abend hab ich mit Hilfe von zwei Achtel äußerst leckerem 'EDLINGER, Gelber Muskateller, 2015 Göttweigerer Berg' ein wenig pingelig über die Kostenrelationen verschiedener Benzinhahnoptionen philosophiert.
Wie ich jetzt heut stocknüchtern meinen Sonntagsspaziergang mit dem Schnuffi absolviert hab ist mir eingefallen daß ich für meine Z 750 B3 im Jahr 1980 als, positiv formuliert, NOS - new old stock, realistisch als Ladenhüter, nigelnagelneu und inclusive einer zweiten Scheibenbremse vorn sowie eines kostenlosen ersten Kundendienstes beim Kawahändler, also nix grau, 5.800 (fünftausendachthundert) Deutschmark bezahlt hab. Was umgerechnet ungefähr den Kosten von 23 Pingel-Benzinhähnen entspricht.
Da scheints mir, auch wenn ich die Teuerung und die Tatsache berücksichtige daß der Pingel sich, was der Twin im Übrigen ja auch macht, 'geschmeidig' bedient, ein kleines monetäres Mißverhältnis zu geben.
Zumindest für einen kleinkarierte Schwaben wie mich.
Und jetzt dazu noch, ganz im Ernst ...
... ich glaub nicht, daß das geht.onkelheri hat geschrieben: ... nachsetzen ...
Weil der Hahn nur dicht ist wenn an der rot eingekreisten Kontaktfläche zwischen dem Gehäuse 2, body, und dem in der Schnittzeichnung namenlosen gelb markierten Kunststoffkegel keine irgendwie gearteten Spalte auftreten es aber in der Serienproduktion immer Toleranzen, hier Winkeltoleranzen, gibt muß sich dazu unter der Kraft der kleinen Axialfeder 9, spring, eines der beiden Teile an die Ist-Geometrie des zweiten anpassen.
Das Alugehäuse passt sich sicher nicht an, Kunststoff allerdings, ideale Voraussetzung für eine solche Geometrieanpassung, kriecht unter Dauerlast. Dh. wenn das Teil neu montiert wird und ein Weilchen liegt ist es trotz der Toleranzen dicht. Eine andere Erklärung fällt mir dazu nicht ein.
Wenn sich jetzt im Lauf von knapp 40 Jahren Betrieb die Weichmacher aus dem Kunststoff verabschieden, der dabei aushärtet und auch noch ein bißchen schrumpft und sich verformt passt auf einmal die Geometrie nicht mehr => Hahn sabbert. Nachsetzen kann jetzt, wie beim Ventileinschleifen, nur heißen die Istgeometrien beider Teile neu aufeinander anzupassen, also nicht, wie ichs zunächst auch versucht hab, die Geometrie einzeln im Gehäuse zB. hinzudremeln. Blöderweis ist das aber ein Vorgang der Reibung, Schleifpaste, zwischengestecktes Schmirgelleinen, ..., zwischen den beiden Teilen erfordert. Und dabei sitzt der Kunststoffkegel im Gehäuse des Hahns anstatt sich zu drehen und dabei Material rauszunehmen aufgrund des erhöhten Reibwerts und damit Überschreitung der Selbsthemmungsgrenze blitzschnell fest .
Aus meiner Sicht wär die einzige Reparaturlösung einen neuen Kunststoffkegel mit den ursprünglichen 'weichen' Eigenschaften anzufertigen. Veilleicht aus PA6, das wär zu prüfen.
Ich schmeiß, was meine Frau nicht amüsiert, selten was weg und bin grundsätzlich immer erst für eine Reparatur. Aber da scheint mir die Option Chinahahn mit zusätzlich '.. weiche Fedel ..' zwischenzeitlich doch günstiger und einfacher. Den zweiten Anschluß hinten hab ich rausgezogen, die Bohrung verschlossen, das Gehäuse seitlich aufgebohrt und den zweiten Anschluss in die neue Bohrung reingedrückt. Jetzt sieht er aus wie das Original.
Der flexible Chinamann hat die Z 750 schon mit in die Verwendung aufgenommen, denselben Hahn hab ich zuletzt vor einer Woche nur für die Verwendungen 'KZ900 KZ1000 A1SS A7SS' gekauft.
Martin
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von martin s aus b am So 13. Aug 2017, 15:38, insgesamt 1-mal geändert.
Lieber Fahren als Putzen!
- bikeorslk
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- Beiträge: 2060
- Registriert: Do 19. Jun 2008, 20:49
- Wohnort: Buxtehude
RE: Benzinhahn sabbert
Moin,
sagt mal, der Kunststoffkegel wäre doch ein ideales Versuchsobjekt für einen 3D-Druck, oder?
Ich selber habe so einen Drucker nicht, aber vielleicht gibt's ja in der Gemeinde schon den einen oder anderen, der genau solche Objekte sucht, um nicht immer nur mehr oder weniger sinnlose Schlumpf-Figürchen o.ä. zu drucken.
Offenbar gibt es ja wohl nur noch verhärtete Teile, die undicht werden und als Alternativen China-Friggelei oder Apotheken-GePingel.
Martin, auch als Nicht-Schwabe kann ich deine Kalkulation nur befürworten.
Ich stelle mir vor, dass man das Originalteil sehr genau vermisst (mehrere Exemplare), die Werte mittelt und dann zum Ausgleich der Schrumpfung bei den Durchmessern noch ein, zwei Hundertstel draufgibt.
Bleibt das Material: Inzwischen lassen sich ja wohl fast alle Materialien bis hin zu Titan o.ä. drucken. Weiß da jemand evtl mehr? Ich vermute, dass das Original ein Polyamid-Teil ist, bin aber kein Chemiker.
Wenn das Material weich genug ist, wird es die Oberflächenrauhigkeit des Drucks vermutlich sogar ausgleichen, denn wie Martin ja richtig anmerkt, Kunststoff fließt unter Druck.
Findet ihr den Gedanken interessant und wert weiterzuspinnen?
Dann würde ich bei nächster Gelegenheit meinen - z.Z. dichten - Hahn zerlegen und vermessen.
Bye
Carsten
sagt mal, der Kunststoffkegel wäre doch ein ideales Versuchsobjekt für einen 3D-Druck, oder?
Ich selber habe so einen Drucker nicht, aber vielleicht gibt's ja in der Gemeinde schon den einen oder anderen, der genau solche Objekte sucht, um nicht immer nur mehr oder weniger sinnlose Schlumpf-Figürchen o.ä. zu drucken.
Offenbar gibt es ja wohl nur noch verhärtete Teile, die undicht werden und als Alternativen China-Friggelei oder Apotheken-GePingel.
Martin, auch als Nicht-Schwabe kann ich deine Kalkulation nur befürworten.
Ich stelle mir vor, dass man das Originalteil sehr genau vermisst (mehrere Exemplare), die Werte mittelt und dann zum Ausgleich der Schrumpfung bei den Durchmessern noch ein, zwei Hundertstel draufgibt.
Bleibt das Material: Inzwischen lassen sich ja wohl fast alle Materialien bis hin zu Titan o.ä. drucken. Weiß da jemand evtl mehr? Ich vermute, dass das Original ein Polyamid-Teil ist, bin aber kein Chemiker.
Wenn das Material weich genug ist, wird es die Oberflächenrauhigkeit des Drucks vermutlich sogar ausgleichen, denn wie Martin ja richtig anmerkt, Kunststoff fließt unter Druck.
Findet ihr den Gedanken interessant und wert weiterzuspinnen?
Dann würde ich bei nächster Gelegenheit meinen - z.Z. dichten - Hahn zerlegen und vermessen.
Bye
Carsten
Vier Zylinder sind klasse - aber bitte in zwei Motoren!