Re: Der Motoröl Thread
Verfasst: Sa 26. Sep 2026, 13:25
Da ich bei meinem Aufruf der ungelesenen Beiträge gesehen hatte, das der letzte Eintrag noch von unserem leider verstorbenen Ralf Wilde aus 2015 stammen sollte, habe ich erstmal garnicht darauf geschaut.
Auch die Tatsache, das ich "Neue Beiträge" nicht immer oder fehlerfrei angezeigt bekomme, liegt wohl nicht alleine an der Pfeife, die vor dem Bildschirm sitzt, sondern ist durchaus auch der Tatsache geschuldet, das ich einen "Refurbished"-Laptop verwende
Was in letzter Zeit an Überraschungen durch den Betrieb von Windows 10 auftaucht, wird auch bei Windows 11 kaum besser werden und mein PC hat schon den Betrieb so dramatisch eingestellt, dass mein PC-Profi mir bestenfalls noch Datenrettung anbieten kann
Genug der Halbleitereien digitalen Wirrwarrs und zum Thema:
Richtig, Peter, der erste Versuch des Kupplungstausches mit den immer noch satt getränkten Belagscheiben der frühen Kawa-Twin-Jahre führte zu besagtem Ereignis der Umkehr.
Die dann folgende Tauschaktion wurde mit neuen Reibscheiben, die tagelang in gutem mineralischen Liqui Moly 20W 50 baden durften, durchgeführt
Und da ich darüber hinaus ja auch den Zylinder abgezogen und die Ölwanne entfernt habe konnte ich sehen, welche Ablagerungen an sämtlichen Flächen, ob beweglich oder statisch, vorhanden sind
Da die aber mit normalem Benzin lößlich waren, habe ich den Motor dann noch damit geflutet, die Getrieberei in dem Bad auch schön durchgeschaltet und so das Meiste des graphitartigen Belags wegspülen können.
Da bin ich ganz deiner Meinung, Martin, eine Weiterverwendung der alten Belägen nach einer versuchten Reinigung kann man sich getrost schenken, es sei denn, weil man es wissen will, wieviel Zeit und Kosten man verschwenden kann
Kostenmäßig gibt es allerdings überhaupt keinen Sinn, da sie mit Sicherheit im unpassendsten aller Momente ihr tückisches Grinsen zeigen werden und einem alle Sünden der Vergangenheit glasklar vor Augen geführt wird. Wer auf Sado-Maso steht, bitteschön
Meine ganze Spülerei und Macherei hatte den willkommenen Effekt, das die Anreise zu den Bubenheimern, die Weiterreise in den Schwarzwald, die Heimfahrt in die Eifel und auch die Fahrt nach Aachen, zur Gespannabholung, ohne Rutschen oder Rupfen der Kupplung einhergingen
Lediglich die verschiedenen Phänomene der wandernden Druckpunkte, schwindenden Leerwege und damit einhergehenden Schaltschwierigkeiten trotz 2 neuer Kupplungszüge, einem originalen Hebel (danke noch vielmals, Michael) sowie des fleißigen Einsatzes helfender Hände (Dankeschön Peter) sind noch nicht schlüssig zu erklären und bedürfen noch einer genaueren Untersuchung
Und die jetzt, wo meine verdammte Gürtelrose, die mich zwischenzeitlich gewaltig eingebremst hat, abklingt, endlich durchgeführt werden kann
Mit Nachziehen des Zylinderkopfes und eventuell einer Neuanfertigung des Kupplungszuges (der sich bei beiden montierten Versionen binnen kürzester Frist nicht mehr nachstellen ließ, da der Seilzugversteller im Zug ausgereizt war) fange ich an
Auch die pulverisierten Faltenbälge dürfen jetzt ihre Reste in die Tonne wandern lassen
Weil mein altes Mädchen den Weg auf die Hebebühne endlich wieder gefunden hat, nachdem sich alle meine Mitfahrgelegenheiten nach Aachen, um Sie aus Gundolfs Garage zurückzuholen, in Wohlgefallen aufgelößt haben
Und da die Anhängerkupplung meines Volvo schon beim Twin-Treffen für satt viel Aufregung gesorgt hat, dieser auch das Ende seines TÜV-gemäßen Lebens erreicht hat und ich von rutschenden Kupplungendie Schnauze voll habe, musste Hilfe ins Haus kommen
Was in Form eines der sinnvollsten Motorradzubehörartikeln erfolgt ist
Ein Astra Kombi mit Anhängerkupplung und TÜV, der dem Ende seiner Nutzungsdauer wohl noch lange entgegensehen wird
In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch ein paar schöne Herbsttage und vielleicht sieht man sich in Schimmeldewog, Martin, wo ich mal endlich wieder Geländesport von alten Schrot und Korn sehen will
Mit den üblichen Verdächtigen und unter den altbekannten Begleiterscheinungen