Öl austritt aus der Drehzahlmesserwelle Zylinderkopf

Vorstellung und Umbaustories / Restaurierungen
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martin s aus b
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Re: Öl austritt aus der Drehzahlmesserwelle Zylinderkopf

Beitrag von martin s aus b »

Weil ich grad zufällig hier reinschau und vergangene Woche genau den Wellendichtring gewechselt hab:

Wenn, ja wenn, sich erst der komplette Drehzahlmesserantrieb und dann das Ritzel aus dem Lagerring rausziehen lässt reichts, von Hand einfach eine M6 in den Wellendichtring zu drehen, um den damit rauszuziehen. Vielleicht wars, so genau weiß ich das jetzt nicht, auch eine M5, aber hat zumindest bei mir problemlos funktioniert.

Die Dichtringe von Guido sind übrigens axial niederer wie das Original. Der Guido hat, um das auszugleichen, einen O-Ring beigelegt, der deshalb, ich hab nachgefragt, unter den Wellendichtrichtring gelegt wird. Hat den Charme daß man bei Laufbahnverschleiß des RWDR, den ich schon bei mehreren Antrieben auf der Ritzelsachse gesehen hab, diesen O-Rng weglässt, den Dichtring bis Anschlag knapp 2 mm tiefer einpresst und die Dichtlippe dann auf einem nicht bereits eingelaufenen Bereich der Ritzelachse läuft.

Wenn sich der Antrieb nicht ziehen lässt :wallbash: kann man versuchen, ihn bei abgebauten Zylinderkopfdeckel und nach Entnahme des Gummihalbmonds seitlich der Nockenwelle mit einem Schraubenzieher gegen die hintere Gehäusewand rauszudrücken - kommt man grad so bei.

Worst case, auch das geht nicht: Den Zylinderkopf in Achsrichting hinter dem Antrieb mit Durchmesser 4 mm durchbohren, den Antrieb mit einem Durchschlag raushauen, Gewinde M5 in die Bohrung schneiden und mit einer passenden Schraube verschließen.

Have fun!

Martin
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Thomas
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Re: Öl austritt aus der Drehzahlmesserwelle Zylinderkopf

Beitrag von Thomas »

Der Thomas dankt für die ausführlichen Tips.
Ich habe inzwischen den Wellendichtring sowohl bei der Z440 meiner Frau, als auch bei meiner Z750 LTD gewechselt.
Bei der Z440 geht die ganze Welle heraus und man kommt dann gut weiter.
Bei meiner Z750 hatte ich mir die Spitzen einer (gewinkelten) Segeringzange etwas nach außen gebogen und mit dem Hammer in den Ring getrieben.
Das hat auch problemlos funktioniert, obwohl eine der Spitzen abgebrochen ist.

Danke für die "Anteilnahme" .
Mutet euch bei dem Wetter nicht zu viel zu.
Ich erinnere mich noch an den Tip von Tentakelfinger, sich ab und zu mit einer Sprayflasche das Gesicht zu befeuchten.

Viel Schatten euch und Fahrtwindkühlung!
Thomas
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